3 Comments

  1. Philipp says:

    26. Dezember 2016 at 21:46

    Hallo Christian,
    Danke für diesen Beitrag – schön und intelligent geschrieben, wenn auch das Thema nicht schön ist.
    Ich bin mit deiner Deutung sehr einverstanden, die Muster sind ja mittlerweile sehr eklatant und offensichtilich. Was ich nicht verstehe ist wieso du von Angst sprichst – deine Deutung kann von großer Hilfe sein, den Spielraum, den wir in diesem System haben zu nutzen. Wofür auch immer, zum Beispiel um die Menschen, die uns wichtig sind zu schützen, oder sich aus dem Staub zu machen. Oder das System auszutricksen. Je nachdem, was man will.
    Ich habe keine Angst vor einem „Feind“, einem Riesen, der laut poltert und sich schon kilometerweit ankündigt und zudem noch immer nach dem selben Muster vorgeht. Angst hätte ich nur wenn ich an dieser Welt oder an meiner Illusion der Welt festhielte. Oder vor einem unsichtbaren, lautlosen, unberechnebaren Feind, der nicht zu antizipieren ist. Angst werden auch viele der Kerzenanzünder bekommen, wenn sie aus allen Wolken fallen. Derjenige der das Muster erkennt kann reagieren. Schätz‘ dich daher glücklich. =)

    • christian says:

      26. Dezember 2016 at 22:13

      Danke für Deinen Kommentar, lieber Philipp,
      Du gehst auf einer sehr existentialistischen Ebene auf meinen Beitrag ein. Hoffen wir, dass es so ist, wie Du denkst, dass allein die Erkenntnis des Musters uns vor ihren Urhebern zu schützen vermag …

      Liebe Grüße,
      Christian

    • Andreas Altwasser says:

      27. Dezember 2016 at 23:41

      Lieber Christian,
      in vielen Punkten die du in deinem Artikel beschreibst sehe ich es genau so wie du. Für mich ist es der Zeitablauf bzw.Zeitverlauf mit seinen Ungeheuerlicheiten, die manmal nicht mehr zu ertragen sind, mit dem Leid was nicht viele, sondern die meisten Menschen und andere Schöpfungen in dieser Welt seit Generationen ertragen „müssen“. Das Thema beschäftigt mich, seit dem ich denken kann. Gibt es daraus eine wirkliche Befreiung?
      Die Antwort darauf habe ich noch nicht wirklich gefunden, obwohl ich mich nach Kräften und jeweils in meinen Umständen bemüht habe. Daran weiter zu arbeiten und nicht aufzugeben, im positiven Sinne, mehr können wir nicht tun.

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