3 Comments

  1. Margot Federspieler says:

    21. Dezember 2016 at 22:30

    Tut mir leid, mich erschreckt diese Botschaft von Ken Jebsen. Ich finde auch, dass er in dieser Botschaft den Wahlausgang in den USA instrumentalisiert um Presse und Politik in Deutschland zu kritisieren, ja niederzumachen.
    Manchmal kommt mir vor Ihr Bundesdeutschen jammert auf einem hohen Niveau. In Italien hatten wir jahrelang Berlusconi zu ertragen, der systematisch über seine privaten Fernsehkanäle Werbung für sich selbst betrieb und die öffentlichen Kanäle mit ihm genehmen Leuten besetzte.
    Auch das internet ist manipulierbar, da traue ich dem neuem zukünftigen Präsidenten der USA einiges zu.
    Es braucht m. A. n. nach wie vor erfahrene Politikerinnen und ebensolchen Journalismus. Das internet kann eine Korrektur einer „nicht wirklich freien“ Presse sein aber kein Ersatz.
    Zu den USA…
    die Regierungsmannschaft von Trump lässt mich nichts Gutes hoffen für zukünftige Entscheidungen der USA im Bereich Soziales und Umwelt und Bankenwesen.

    • christian says:

      22. Dezember 2016 at 1:51

      Liebe Margot,

      danke für Deinen Kommentar. Ich sehe dieses Thema leider als sehr viel ernster an als Du. Wir stehen unter einer Meinungsdiktatur. Frau Merkel hat still die Sanktionen gegen Syrien verhängt, so dass das Land keine humanitäre Hilfe erfahren kann. Sie unterstützt zudem den Pipelinekrieg um eine Entmachtung Russlands auf syrischem Boden. Du findest dieses perfide Spiel sehr gut dokumentiert von dem Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser unter folgendem Link: https://www.youtube.com/watch?v=Ijk0Y1VdXsI Ab 01:01:13 geht es um Syrien, die Stunde vorher um andere vorhergehenden illegalen Kriege, falls Du nicht alles anhören willst.

      Sicherlich sind wir in Deutschland in einem Wohlstandsland und lassen es uns gut gehen. Doch wir haben eine Verantwortung gegenüber denen, auf deren Rücken wir es uns gut gehen lassen. Dafür müssen wir sehen, ob wir Politiker hinnehmen, die Kriege unterstützen, fremde Länder überfallen und ausbeuten und Waffen exportieren und ob wir unseren staatlichen Nachrchten Glauben schenken dürfen. Berichterstattung der offiziellen Medien und politische Geschehen sind sehr miteinander verknüpft. Daher finde ich es wichtig, dass Ken Jebsen in dieser Art darauf eingeht.

      Weder Jebsen noch ich sind Fans von Donald Trump. Doch Trump erscheint mir aus oben genannten Gründen bei weitem das kleinere Übel zu sein. Vielleicht ist er das für Amerika was Berlusconi für Italien war. Das wäre immer noch weniger schlimm als jemand, die Europa, Russland, Iran und China in einen Krieg verstricken will. Mit Wohlstandssorgen hat das wenig zu tun…
      Ich habe den Eindruck, dass wir guten Journalismus kaum mehr in den Nachrichten oder Zeitungen erfahren können sondern zunehmend Propaganda. Ich bin dankbar, dass es alternative Quellen für Journalismus mit Verantwortung gibt wie ihn Daniele Ganser oder Ken Jebsen betreiben.

      Liebe Grüße,
      Christian

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